Naturfilm - Tierfilm - Hinz

Naturfilme für das Deutsche Fernsehen

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Dancing to Lingala

 

Schon immer wollte ich mal ein kleines Musikvideo drehen, und da ich gern zu Lingala-Musik tanze, hatte ich mir vorgenommen, diese Idee während unseres Kenyaurlaubes umzusetzen.

Ich schnappte mir zwei Jungs aus dem Animationsteam unseres Hotels und fuhr mit ihnen aufs vorgelagerte Riff. Dann ging alles ganz schnell: Die Kamera in Position bringen und uns selbst, und dann nur noch den mitgebrachten Musikwürfel aktivieren - mit der richtigen Musik...

 

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Die Becherjungfer

 

Vom Flugakrobaten zum Tieftaucher

 

(jetzt online s. unten)

 

Wenn am See hunderte kleiner Libellen in der Nähe des Ufers über der Wasseroberfläche kreisen, dann tun sie das sicherlich nicht ohne Grund. Für einen Naturfilmer Grund genug, der Sache auf den Grund zu gehen - den 1m tiefen Gewässergrund...Doch der Reihe nach. Die vielen blau gefärbten Männchen der "Gemeinen Becherjungfer" (Ennalagma cyathigerum) warten im Flug auf vorbeikommende Libellentandems. Bei diesen handelt es sich um schon verpaarte Männchen (im Tandem vorne fliegend) und Weibchen (im Tandem hinten fliegend). Das Tandem ist auf der Suche nach Pflanzenstängeln, die mit der Spitze gerade eben die Wasseroberfläche berühren. Genau hier landet das Männchen mit seiner Partnerin im Schlepptau, um sie dort schnellstmöglich abzusetzen. Das Weibchen taucht blitzschell ab, noch bevor es von den zahlreichen Nebenbuhlern ergriffen werden kann und hangelt sich am Pflanzenhalm bis zum Gewässergrund hinunter. Dort angelangt, sticht es seine Eier in die Pflanzenstängel, eine Prozedur, die bis zu eineinhalb Stunden dauern kann. Dann lässt es sich an die Wasseroberfläche treiben und versucht sofort aufzufliegen. Manche Weibchen schaffen das nicht und ertrinken oder werden von einem der vielen Männchen ergriffen, worauf sie sich mit diesem erneut verpaaren.

 

Doch wie schafft es die Libelle, als Lungenatmer unter Wasser so lange ohne Sauerstoff auszukommen?

 

Die Antwort auf diese Frage und noch viel mehr zum spannenden Verhalten unter dem folgenden link:

 

https://youtu.be/WD2gfT1qSv0

 

 

 

 


 WDR-Film  fertig!

 

Alarm im Garten - Neues von Maulwurf und Co.

 

Nach einer Drehzeit von dreieinhalb Jahren wurde die WDR-Auftragsproduktion über den Maulwurf als Hauptakteur des Films nach Sprachaufnahme und Hauptmischung nun fertig gestellt.

 

In diesem Naturfilm geht es unter anderem auch darum, Sympathie für den von vielen gehassten Maulwurf zu wecken. Das ist nicht leicht, denn Maulwurfshügel auf dem schön gepflegten Rasen sind selbst solchen Gartenliebhabern ein Dorn im Auge, die ansonsten ihren Garten mit viel Liebe zur Natur gestalten.

 

So geht es auch unserer Gartenbesitzerin, in deren Garten sich Igel, Eisvögel, junge Schwalben und selbst Ringelnattern zuhause fühlen - den Maulwurf jedoch möchte sie gern loswerden.

 

Der Film erzählt die Geschichte, wie der Maulwurf ihr immer wieder ein Schnäppchen schlägt, bei ihren zahlreichen Versuchen, den ungeliebten Buddler aus der Unterwelt ihres Gartens zu verscheuchen.

 

Der Zuschauer erfährt außerdem, wie eine Igelmutter ihre Jungen groß zieht, sieht, wie kleine Wespenspinnen in die Luft gehen, begleitet die Ringelnatter auf ihrer Jagd nach Kaulquappen oder beobachtet den Eisvogel bei seinen Tauchgängen im winterlichen Teich, aufgenommen mit 400 Bildern pro Sekunde in Super-Zeitlupe.

 

Der Sendetermin wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 sein. Ich werde ihn rechtzeitig hier auf dieser website bekannt geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Klirrender Winter auf Sylt

 

Es kommt nicht oft vor, dass auf Sylt Schnee fällt - und auch liegen bleibt, dass das Wattenmeer zufriert und Eisschollen im Tidenstrom hin und her treiben. In diesem Winter, im Februar 2018, ist es endlich wieder soweit, und die Besucher trotzen bei ihren Spaziergängen dem eisigen Ostwind, der die Minus 3 Grad wie -10 Grad erscheinen lassen.

Mitte der achtziger Jahre gab es zwei Winter, in denen man vom Festland aus übers Eis bis zur Hallig Gröde fahren konnte, wo sich Eisschollen meterhoch im Watt türmten und die Fährschiffe nur mit Mühe die Inseln Föhr und Amrum erreichten (s. Film "Natur an der Nordsee").

So stark ist die Vereisung in diesem Jahr nicht, und dennoch erleben wir faszinierende Momente, die nicht so schnell wiederkehren werden. Doch sehen Sie selbst.

 

https://www.youtube.com/watch?v=tF-XdpekAzw

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Der Chor der Stinkwanzen

(von Urs und Georgia Wyss)

 

Der wenig appetitlich klingende Name der Wanzen rührt daher, dass sich die erwachsenen Tiere mit einem vom Hinterleib abgesonderten, übel riechenden Sekret gegen Fressfeinde wehren, ähnlich wie es auch Ringelnattern tun, wenn sie von Angreifern attackiert werden. Im Film sehen wir die Eier einer Baumwanze kurz vor dem Schlüpfen, mit einer im Schnitt unterlegten, schönen Musik, die von Georgia Wyss herausgesucht wurde.

 

Der Film wurde mir von meinem Freund Prof. Urs Wyss zur Verfügung gestellt. Urs dokumentiert  seit vielen Jahren als international anerkannter Nematologe und Entomologe filmisch die geheimnisvolle Welt des Mikrokosmos der Insekten.

 

Entstanden sind zahlreiche, herausragende Fernsehdokus, u.a. "Mord im Bauerngarten", "Tatort Almwiese" und "Die kleine Welt im Apfelbaum" (Wyss/Hinz/Willke).

 

https://www.youtube.com/watch?v=1nQsiIWVF2w

 

 




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@ 2018 Hinz Naturfilm