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Naturfilme für das Deutsche Fernsehen

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Wasser marsch für den Sellbek

 

Die meisten Bäche wurden in den 1960iger Jahren im Rahmen der sogenannten "Flurbereinigung" begradigt, in ein enges Korsett gezwungen,  vielfach verrohrt und im Sinne einer geradlinigen, von Hindernissen befreiten, intensiven Landwirtschaft unter die Erde verlegt.

 

Doch schon Ende der 90iger Jahre setzte, zunächst noch sehr verhalten, ein Umdenken ein. Die Wandse, im Osten von Hamburg z.B., wurde 1990 mit Millionenaufwand renaturiert, d.h. der alte Bachlauf mit den schönen Kurven (Mäandern) wiederhergestellt.

 

Heute hat sich dieser Prozess deutlich beschleunigt. Die umfangreichen und teuren Baggerarbeiten von damals sind einer sehr praktikablen, einfachen Lösung gewichen. Man legt einfach große Steine oder Baumstümpfe in den Bach, wodurch das Wasser an den Bachrand gelenkt wird, dort sozusagen aufprallt (Prallhang), sich in das Ufer hineinfrisst und dadurch natürliche Auskolkungen hervorruft, womit die Mäander auf natürliche Art wiederentstehen - vorausgesetzt der entsprechende Raum links und rechts des Baches ist vorhanden bzw. wurde den Bächen in ihrem früheren Urstromtal wieder zurückgegeben.

 

Der Sellbek, wie auch die benachbarten Bäche Glasbek und Tönnsbek im Naturpark Aukrug wurden bzw. werden auf ähnliche Weise wiederbelebt.

Der im Schnitt befindliche Film zeigt exemplarisch wie eine solche Renaturierungsmaßnahme ablaufen kann.

Sehen Sie selbst! (Online voraussichtlich Ende Mai, hier auf naturfilm hinz)

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hochzeit der Moorfrösche im Wilden Moor

 

Um den 30. März herum, hier bei uns in Schleswig-Holstein meist einhergehend mit einer Schönwetterperiode, hört man im Moor, aber auch an Teichen, die "Blubbergeräusche" der zur Paarungszeit bläulich gefärbten Moorfroschmännchen. Warum "blubbern" sie? Natürlich um Weibchen anzulocken.

Nur wenige Tage dauert dieses eindrucksvolle Schauspiel. Dann haben die Frösche ihren Laich in großen, gallertartigen Eiballen abgelegt.

Wer Moorfrösche fotografieren oder filmen will (dicht über dem Wasser, ganz nah) braucht einen Watanzug und muss sich dann ca. 15 Minuten absolut regungslos verhalten, mit der einen Hand am Objektiv und der anderen am Auslöser. Jede ruckartige Bewegung lässt die Frösche verstummen und abtauchen - und die Wartezeit beginnt von vorn...

 

Hier der link zum Film:

https://youtube.com/watch?v=g02t6fC6FfI


 

ZWERG- und SINGSCHWÄNE   Wintergäste in Schleswig-Holstein

 

Hier ein winterlicher Kurzfilm über Zwerg- und Singschwäne in Schleswig-Holstein. Die Szenen habe ich im Februar und März im Wilden Moor, am Nord-Ostsee-Kanal und auf einer Wiese im Kreis Rendsburg-Eckernförde gedreht, wo sich zeitweise bis zu 800! dieser Tiere, von denen es weltweit nur noch etwa 15 000 Exemplare gibt, tagsüber satt fressen.

 

Film nach update erneut online:


https://youtube.com/watch?v=BtY6FQ9I_JY


Update: Ismail - der Cashew Man

 

Ismail hat uns letzte Woche den CT-Bericht der Klinik in Msambweni zugeschickt, die seine Kopfverletzung 2018 untersucht und diagnostiziert hatte. Ein Freund von uns, Professor am Uniklinikum Lübeck, interpretiert den Bericht als Hämatom, entstanden durch einen schweren Sturz auf die Stirn. Dieser Bluterguss hätte sich abgekapselt und drücke nun auf das Gehirn, wobei gleichzeitig der Sehnerv beeinträchtigt sei.

Wie bereits erwähnt, werden wir voraussichtlich im Oktober vor Ort eine aktuelle CT oder MRT anfertigen lassen und die entspr. Bilder zusätzlich von unserem Freund begutachten lassen.

Hier noch ein Tipp:

Jetzt gibt es auch eine englische Version des Films, nachdem Michael Hall meinen Text ins Englische übersetzt hatte (s. youtube).

 

Hier nochmal der link zum Film:

https://youtu.be/9e0YWMHPG-k


Spendenaktion für Ismail und seine Familie erfolgreich

 

Als Resonanz auf den Spendenaufruf im Nachspann des Films (s.u.) und in zwei regionalen Zeitungen sind zahlreiche Spenden in Höhe von bisher 800 Euro eingegangen. Den Spender/innen sei an dieser Stelle herzlich gedankt, besonders auch im Namen von Ismail, der sein unverhofftes Glück kaum fassen kann.

 

Mit den Geldern helfen wir zunächst der Familie mit einer monatlichen Unterstützung von jeweils 80 Euro durch die Coronazeit, da Ismail aufgrund der ausbleibenden Touristen praktisch keine Cashewnüsse verkaufen kann. Die Versorgung ist zunächst einmal auf 7 Monate ausgelegt. Danach, also im August, dürfte der Tourismus in Kenya wieder deutlich an Fahrt aufnehmen und damit auch das Geschäft von Ismail. Im Oktober, wenn meine Frau und ich voraussichtlich in Kenya weilen, werden wir uns dann intensiv Ismails Augenproblem widmen und vor Ort mit Hilfe der verbleibenden Spendengelder eine MRT veranlassen. Von dem Ergebnis der MRT, die wir zeitgleich auch in Deutschland auswerten lassen, hängt dann ab, ob eine OP sinnvoll bzw. möglich ist.




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